Die schönste Insel im Mittelmeer?

Welche Vorstellung habt Ihr von einer Insel? Strände, Klippen, Lagunen, türkisfarbenes Wasser, Brandung …. oder Beachclubs, Dünen, kleine Dörfer, Natur pur?

Meine Idealvorstellung, die ich mit dem Begriff „Insel“ in Verbindung bringe, hat etwas mit Freiheit zu tun. Eine Insel ist naturgemäß nicht mit dem Festland verbunden und somit auch fern von Pflichten, Zwängen und dem Stress, dem wir alle zu gern entfliehen möchten. Ich mag lange Strände mit hellem feinen Sand, kristallklares Wasser, einsame Buchten und möglichst wenig Lärm. Meine Lieblingsgeräusche auf einer Insel sind das Heranrauschen der Wellen und das leichte Wehen des Windes.

Vielleicht liegt es an meinen angenehmen Erlebnissen, die ich schon in meiner Jugend beim Segeln oder Windsurfen hatte, diese Verbundenheit mit der Natur, diese Unkompliziertheit, die mir Bodenständigkeit gab und mir zeigte, dass man nicht viel braucht, um wirklich glücklich und zufrieden zu sein. Inseln können Dir das bieten – wenn nicht dieser Massentourismus wäre, der heute auf vielen Inseln herrscht. Zu viele Hotels, zu viele Urlauber und zu viele Menschen, die aus dieser Situation ihr Kapital machen möchten, indem sie Dich bei jeder Gelegenheit bedrängen, etwas zu kaufen.

Doch es gibt eine Ausnahme südlich von Ibiza: Formentera, eine Insel, die zu den Pytiusen gehört. Formentera hat keinen eigenen Flughafen, entweder man fliegt über Ibiza an und setzt dann mit der Fähre über oder man nimmt die Fähre ab dem spanischen Festland, die kürzeste Verbindung ist dann von Denia aus.

Wenn man dann endlich am Hafen „La Savina“ angekommen ist, kann man schnell die Beschaulichkeit der Insel erkennen. Was sofort auffällt: das kristallklare türkisfarbene Wassser und die weißen Sandstrände. Wenn man Dich auf der Insel aussetzen würde und Du erraten solltest, wo Du bist, würdest Du mit hoher Wahrscheinlichkeit „Karibik“ antworten.
Welche Vorstellung habt Ihr von einer Insel? Strände, Klippen, Lagunen, türkisfarbenes Wasser, Brandung …. oder Beachclubs, Dünen, kleine Dörfer, Natur pur?

Meine Idealvorstellung, die ich mit dem Begriff „Insel“ in Verbindung bringe, hat etwas mit Freiheit zu tun. Eine Insel ist naturgemäß nicht mit dem Festland verbunden und somit auch fern von Pflichten, Zwängen und dem Stress, dem wir alle zu gern entfliehen möchten. Ich mag lange Strände mit hellem feinen Sand, kristallklares Wasser, einsame Buchten und möglichst wenig Lärm. Meine Lieblingsgeräusche auf einer Insel sind das Heranrauschen der Wellen und das leichte Wehen des Windes.

Vielleicht liegt es an meinen angenehmen Erlebnissen, die ich schon in meiner Jugend beim Segeln oder Windsurfen hatte, diese Verbundenheit mit der Natur, diese Unkompliziertheit, die mir Bodenständigkeit gab und mir zeigte, dass man nicht viel braucht, um wirklich glücklich und zufrieden zu sein. Inseln können Dir das bieten – wenn nicht dieser Massentourismus wäre, der heute auf vielen Inseln herrscht. Zu viele Hotels, zu viele Urlauber und zu viele Menschen, die aus dieser Situation ihr Kapital machen möchten, indem sie Dich bei jeder Gelegenheit bedrängen, etwas zu kaufen.

Doch es gibt eine Ausnahme südlich von Ibiza: Formentera, eine Insel, die zu den Pytiusen gehört. Formentera hat keinen eigenen Flughafen, entweder man fliegt über Ibiza an und setzt dann mit der Fähre über oder man nimmt die Fähre ab dem spanischen Festland, die kürzeste Verbindung ist dann von Denia aus.

Wenn man dann endlich am Hafen „La Savina“ angekommen ist, kann man schnell die Beschaulichkeit der Insel erkennen. Was sofort auffällt: das kristallklare türkisfarbene Wassser und die weißen Sandstrände. Wenn man Dich auf der Insel aussetzen würde und Du erraten solltest, wo Du bist, würdest Du mit hoher Wahrscheinlichkeit „Karibik“ antworten.

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Ses Illetes im Norden von Formentera

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Die Insel ist ungefähr 20 km lang, also durchaus bequem mit einem Fahrrad zu erkunden, das Hauptfortbewegungsmittel auf Formentera ist aber ein Motorroller, idealerweise eine Vespa.

Kein anderes Vehikel passt besser hierher: man findet schnell einen Parkplatz und man erreicht jeden Strand schneller und einfacher als mit einem Auto, weil viele Strandabschnitte und Beachclubs nur über Sand- und Schotterpisten erreichbar sind. Also: Badesachen in den Rucksack packen, auf den Roller und ab geht’s – so erobert Ihr Formentera am besten!

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Die nördlichen – Ibiza zugwandten – Strände sind voller als die südlichen, das liegt auch daran, dass viele Tagesbesucher von Ibiza aus mit ihren Yachten hierher übersetzen. Die meisten Parkplätze der Nordstrände sind kostenpflichtig. Jeder findet hier seinen individuellen Lieblingsstrand:

El Tiburion ist der Strand zwischen dem Hafen La Savina und dem bekannten Illetas-Strand, hier geht es deutlich ruhiger zu als nebenan Playa de Illetes ist einer der Hotspots von Formentera, entsprechend voll ist dieser Abschnitt.
In Sichtweite zum Strand ankern zahlreiche Yachten.

Llevant liegt an der östlichen Seite der Landzunge, also genau entgegengestzt von Playa de Illetes, auch dieser Strand zählt zu den am meisten besuchten der Insel.

Espalmador ist die vorgelagerte Insel vor der Landzunge von Illetes/Llevant, wenn man entweder von Illetas oder Llevant aus nördlich läuft, kann man sie zu Fuß durch das flache Wasser erreichen. Aber Vorsicht: hier gibt es Strömungen. Hier findet Ihr wirklich schöne Naturstrände und immer ein ruhiges Plätzchen.

Der Tanga-Strand schließt sich südlich an den Llevant an. Sa Roqueta ist der darauf folgende Strandabschnitt in Richtung Es Pujols.

Es Pujols ist der Strand der touristischen Hochburg Es Pujols. Hier hat man den Eindruck, man lebt in einem größeren italienischen Fischerort. In Es Pujols haben sich viele Italiener niedergelassen, die hier leben und ihren Lebensunterhalt verdienen.

Tramontana findet Ihr, wenn Ihr auf der Strasse von San Fernando nach Es Calo fahrt, kurz vor Es Calo. Mit dem Roller oder Fahrrad könnt Ihr hier am Seitenstreifen parken, für Autos gibt es keinen Parkplatz. Dieser Strandabschnitt ist beschaulich und gemütlich, ideal für Paare.

Von hier aus ist es nicht mehr weit bis La Mola auf der südlichen Inselseite. Ab La Mola erstreckt sich der bekannteste Strandabschnitt der Südseite: Es Arenals. Hier ist das Wasser etwas welliger als im Norden, aber auch hier kann man weit ins Meer laufen.

Im Süden ist es zwar ruhiger als in den nördlichen Bereichen, dennoch alles andere als langweilig. Unterschiedliche Beachclubs mit gutem Service, prima Essen und angesagter Musik – das alles in Verbindung mit der wunderschönen Aussicht auf den hellen Sandstrand, die Dünen und das türkisfarbene Meer – hier könnt Ihr mal so richtig die Seele baumeln lassen.

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Hier findet Ihr auch die Mutter aller Beachbars von Formentera: Piratabus. Die Geschichte vom Piratabus geht zurück bis Anfang der 1970er Jahre, als sich hier tatsächlich zwei spanische Diskothekenbesitzer mit ihrem alten VW-Bus niedergelassen haben. Hier wurde gefeiert, was das Zeug hielt, bis weit nach Sonnenuntergang. Unter den Gästelisten finden sich die Mitglieder der Band Pink Floyd, King Crimson, Bob Dylan oder Chris Rea, um nur einige zu nennen. Heute steht der Bus nicht mehr hier, dafür eine Holzhütte. Piratabus ist für mich die einfachste Strandbar auf Formentera, aber die Stimmung ist etwas ganz Besonderes. Wer hier abends den Sonnenuntergang bei einigen Drinks und guter Musik erlebt, spürt noch den Geist der alten Hippiezeit an diesem Ort.

Hier könnt Ihr mehr über die Geschichte von Piratabus nachlesen und auch interssante Bilder aus der frühen Zeit anschauen: http://www.piratabus.com

Von Es Arenals aus führt der Strand weiter zur Platja Migjorn, immer mal wieder von Steinen unterbrochen.

Im Westen von Formentera erstreckt sich eine kleine Bilderbuch-Bucht, die Cala Saona. Hier gibt es ein Hotel und mehrer Bars/Restaurants.

Hotels und Unterkünfte auf Formentera

Das Angebot auf der Insel ist begrenzt, deshalb sind die Unterkünfte immer schon recht früh ausgebucht. Wenn Ihr einen Urlaub auf Formentera plant, solltet Ihr also frühzeitig buchen, damit meine ich: bereits im Zeitraum von Oktober bis Januar für den folgenden Sommer.

In und um Es Pujols gibt es kleinere Apartmentanlagen. Wenn Ihr Euren Urlaub indivduell gestalten wollt, bieten sich diese Unterkünfte an. Ihr solltet dann mobil sein, also Roller oder zumindest Fahrrad leihen, um die Insel erkunden zu können, außerdem seid Ihr in diesem Fall Selbstverpfleger.

Eine gute Auswahl an Apartments findet Ihr hier: Studios und Apartments auf Formentera

Diese sind bereits mit Fluganreise nach Ibiza und Bootstransfer nach Formentera berechnet. Meine persönliche Erfahrung ist, dass Einzelbuchungen (also Flug, Transfers und Unterkunft) nicht unbedingt günstiger als Pauschalbuchungen sind, da die Veranstalter ihre eigenen Flugkontigente oft günstiger anbieten als sie beim Einzelplatzverkauf angeboten werden.

Hotels des gehobeneren Bereichs (mindestens 3,5*) sind rar auf Forementera, und das ist gut so, denn wir wollen ja nicht noch eine weitere Insel mit Bettenbunkern haben.

Ich persönlich habe schon mehrmals im RIU La Mola am Strand von La Mola übernachtet. Ich finde die Lage optimal: am Strand entlang kann man zu Fuß die besten südlichen Beachclubs erreichen, auch der Piratabus liegt nur wenige Gehminuten entfernt. Der Strand ist hier nie zu voll, der Weg ins Wasser ist zwar teilweise steinig, aber draußen erwartet Euch ein großer Stehbereich mit feinstem Sanduntergrund. Das Wasser ist an dieser Stelle besonders klar.

Hier beginnt auch der schöne Pinienwald, der sich bis El Pilar hinzieht. Um die Anlage herum befinden sich einige Restaurants, Rollerstationen, kleinere Supermärkte, ein Windsurf- und Katamaranverleih – und die urige Surferbar Acapulco. Die Hotelanlage RIU La Mola zieht sich vom Strand einen kleinen Hügel hoch und ist auf mehrere Gebäude verteilt. Im Winter 2015/16 wurde sie renoviert, die Zimmer sind in modernem Zustand. Hier gibt es alles, was man von einer 4*-Anlage erwarten darf: 2 Pools, einer davon ist Ruhepool, kleiner Fitnessraum, Wellnessbereich, Strandbar, Animation. Die Anlage ist sowohl für Familien, als auch für Paare oder Ruhesuchende geeignet. Leider wird als Verpflegungsart nur Halbpension angeboten, denn Frühstück würde im Hotel durchaus genügen bei der guten Auswahl an Restaurants in der nahen Umgebung.

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Hier findet Ihr eine genauere Beschreibung vom RIU La Mola und aktuelle Angebote:

RIU La Mola

Weil es aber auch Familien gibt, die ein Hotel mit All inklusive Leistungen bevorzugen, da sie damit ihr Urlaubsbudget besser planen können, möchte ich die Nachbaranlage – das 3,5* Clubhotel Maryland auch noch kurz vorstellen. Dieses große Clubdorf erstreckt sich vom Strand bis in den Pinienwald. Die Bungalowanlage ist ideal für Familien, mehrere Pools, ein großer Gartenbereich, Animation und abendliche Shows bieten so ziemlich alles, was man sich im Familienurlaub wünscht. Das Insotel Maryland ist eines von nur wenigen All-inklusive-Anlagen auf der Insel.

Hier sind die Infos und Angebote zur Anlage: Insotel Club Maryland

Ein weiteres Hotel auf Formentera finde ich erwähnenswert: das Insotel Club Formentera Playa liegt in erster Strandlage an der Platja Migjorn. Es wirkt auf den ersten Blick zwar etwas klobig, bekanntlich sind es bei Hotels aber die „inneren Werte“, die es liebenswert machen: Die Zimmer, das Essen, der Service und das Programm, welches hier geboten ist. Schaut’s Euch hier mal an, vielleicht verbringt Ihr hier Euren nächsten Urlaub:

Insotel Formentera Playa

Ich könnte noch viel mehr schreiben über die Insel, ich hoffe aber, dass ich Euch mit meinem Bericht bereits so viel Lust auf Formentera machen konnte, dass Ihr es zumindest ernsthaft in Erwägung zieht, hier mal Euren Urlaub zu verbringen.

Hier habe ich noch ein kleines Video über Formentera, vielleicht möchtet Ihr es Euch kurz anschauen:

Ich freue mich auf Eure Fragen und Anregungen.

Bis zum nächsten Mal …

Genießt das Leben

Peter

Ein Gedanke zu “Die schönste Insel im Mittelmeer?

  1. Formentera war für uns viel schöner, als wir zuvor erwartet haben!

    Man kommt sich vor wie in der Karibik und wir waren überwältigt, von den schönen exklusiven Buchten und naturbeassenen Stränden mit türkisblauem Wasser – immer mit einer schönen Strandbar in der Nähe. Sehr gefallen haben uns auch die „Salinen“ und die tollen Farben von blau bis lila, die das Salz im Wasser hinterlassen hat. Wir werden demnäschst selbst einen Bericht über diese exklusive Insel verfassen und stimmen hier vollkommen zu.

    Formentera ist absolut einen Besuch wert.

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